Ranger Camp in Trendelburg













Vom 14. bis 17. Mai fand über Himmelfahrt das diesjährige Royal Rangers Camp auf Hofgut Stammen, einem Campingplatz in Trendelburg an der Diemel statt. Gemeinsam mit 18 Kindern und fünf Leitern erlebten wir eine intensive, abwechslungsreiche und gesegnete Zeit in der Natur.
Zunächst möchten wir uns herzlich für alle Gebete bedanken. Viele haben für trockenes Wetter gebetet – und tatsächlich durften wir das gesamte Camp sowie besonders den Abbau im Trockenen erleben. Das war eine große Erleichterung, denn nasses Material müsste zuhause erneut aufgebaut, getrocknet und verpackt werden. So konnten wir dankbar und entspannt die Heimreise antreten.
Das Thema des Camps lautete: „Exodus – Gott ist größer“. Gemeinsam beschäftigten wir uns intensiv mit dem Leben von Mose und verschiedenen Bibeltexten aus dem Buch Exodus. Dabei wurde deutlich, wie Gott Mose und das Volk Israel auch in schwierigen Zeiten begleitet, getragen und schließlich aus der Sklaverei befreit hat. Besonders wichtig war uns, den Kindern weiterzugeben, dass Gott auch dann größer ist, wenn wir Leid, Sorgen oder Unsicherheit erleben.
Natürlich gab es neben den geistlichen Impulsen auch viele spannende Aktionen. Für Freitag war eine Kanutour geplant. Aufgrund der starken Regenfälle der vorherigen Tage führte die Diemel jedoch sehr viel Wasser und die Strömung war ungewöhnlich stark. Im Vorfeld hatten wir noch einen Rettungsschwimmer organisieren können – eine echte Gebetserhörung! (Über viele Umwege meldete sich plötzlich ein Gemeindeleiter aus Rahden, der gleichzeitig bei der Feuerwehr aktiv ist.) Nach einem Probetest im Wasser wurde jedoch schnell klar, dass die Bedingungen für die Kinder zu gefährlich waren. Deshalb entschieden sich die Organisatoren vor Ort verantwortungsvoll gegen die geplante große Tour. Stattdessen durften die Kinder in einem sicheren Bereich direkt am Campingplatz kurze Strecken mit den Kanus fahren, sodass sie jederzeit in unserem Blickfeld waren. Trotz der Änderung hatten die Kinder viel Freude und sammelten wertvolle Erfahrungen auf dem Wasser.
Ein weiteres Highlight war der Ausflug zur Trendelburg. Der gemeinsame Spaziergang dorthin machte den Kindern großen Spaß und bot Gelegenheit für schöne Fotos sowie entspannte Freizeit außerhalb des Campingplatzes.
Besonders begeistert waren die Kinder auch von einer Rallye im sogenannten „Urwald“, einem naturbelassenen Waldgebiet ohne Forstwirtschaft. Arne hatte dort verschiedene Aufgaben und Fragen vorbereitet. Die Kinder konnten sich austoben, gemeinsam rätseln und als Team aktiv werden. Viele erzählten später, wie viel Spaß ihnen diese Aktion gemacht hatte.
Auch die gemeinsamen Teamzeiten waren etwas Besonderes. Jeden Abend gab es eine Andacht, und morgens wurde das Thema nochmals vertieft. Dabei entstanden sehr persönliche Gespräche. Die Kinder stellten Fragen, teilten Gebetsanliegen und sprachen offen über Ängste, Sorgen und Probleme. Es war beeindruckend zu erleben, wie ehrlich und vertrauensvoll sie sich öffneten. Gemeinsam konnten wir füreinander beten und Gott erleben.
Am Samstagabend fand traditionell ein großes Lagerfeuer statt. Diese gemeinsame Zeit am Feuer wurde für viele zu einem intensiven und emotionalen Abschluss des Camps.
Ein weiteres Highlight war der „Bunte Abend“. Die Kinder wurden in drei Teams eingeteilt und bereiteten eigenständig verschiedene Programmpunkte wie Sketche, Gedichte, Lieder oder kleine Theaterstücke vor. Die Gruppen arbeiteten kreativ zusammen und präsentierten anschließend ihre Beiträge mit viel Humor und Begeisterung. Sowohl die Kinder als auch das Leiterteam hatten dabei große Freude.
Besonders wertvoll waren außerdem die Lobpreiszeiten. Gemeinsam sangen wir Lieder, dankten Gott und suchten bewusst seine Nähe. Den Kindern wurde vermittelt, dass Lobpreis eine besondere Zeit mit Gott ist und kein Moment für Ablenkung oder Gespräche nebenbei. Es war schön zu sehen, wie aufmerksam und offen die Kinder diese Zeiten annahmen.
Praktisch gesehen war der Aufbau des Camps diesmal etwas einfacher, da keine eigenen Essplätze gebaut werden mussten. Gegessen wurde gemeinsam in unserer Großjurte, sodass lediglich drei Kochstellen errichtet werden mussten und der Aufbau am Donnerstag schnell abgeschlossen war.
Persönlich blieb vor allem ein Gedanke hängen: Der Royal-Rangers-Spruch „Allzeit bereit für Jesus“ oder die Aussage „Gott ist größer“ sind leicht gesagt, solange alles gut läuft. Doch gerade in schwierigen Situationen fällt es oft schwer, daran festzuhalten – besonders für Kinder. Umso wichtiger ist die Erfahrung, dass Gott auch dann da ist, wenn man manches nicht versteht. Rückblickend sind wir dankbar für Gottes Bewahrung während des gesamten Camps. Auch wenn die geplante Kanutour nicht stattfinden konnte, wurden wir vor möglichen Gefahren geschützt und durften dennoch eine richtig gute, sichere und gesegnete Zeit erleben.
Benny Mittelstädt und Lucas Meißner (Royal Rangers Mitarbeiter)
Aktion „Strahlende Augen“















Weihnachtsfreude für Kinder in Not
„Strahlende Augen“ ist eine Aktion, die unter anderem von den Royal Rangers organisiert wird. Ziel ist es, bedürftigen Kindern in armen Ländern zu Weihnachten eine Freude zu bereiten. Was für uns kaum vorstellbar ist: Viele Kinder haben noch nie in ihrem Leben ein Geschenk bekommen. „Doch mit nur wenigen Mitteln können Päckchen gepackt werden, die die Augen dieser Kinder zum Strahlen bringen und Gottes Liebe greifbar machen“, so der Veranstalter.
Dazu werden Schuhkartons mit der Grundfläche von 20×30 cm mit Geschenkpapier beklebt und anschließend mit Schulmaterial, Körperpflege- und Hygieneartikeln, Spielzeug und Süßigkeiten befüllt. Eine Packliste gewährleistet, dass alle Kinder den gleichen Inhalt erhalten.
Unterstützt wird die Aktion seit mehren Jahren von den Royal Rangers in Rödinghausen. So wurden auch im Herbst 2025 wieder 30 Schuhkartons liebevoll von den Pfadfinder-Kindern im Alter von 6 bis 16 Jahren gepackt.
Natürlich kosten Inhalt und Transport auch Geld. Aber die Ranger-Eltern hatten sich etwas einfallen lassen: Sie backten fleißig Kuchen und Torten, die dann nach dem Gottesdienst am 09.11.2025 im Mehrzweckraum des Christuszentrums verkauft wurden. „Da war von kleinen Muffins bis zur Oreotorte alles dabei“, so Benny Mittelstaedt, der den Kuchenverkauf organisiert hatte. Die angefallenen Kosten für die Päckchen konnten durch die Einnahmen (und teilweise auch größeren Geldspenden) nahezu vollständig gedeckt werden.
Inzwischen sind die Weihnachtsüberraschungen in Osteuropa angekommen, haben dort 30 Kinder glücklich gemacht und ihre Augen strahlen lassen.
Mitfreuen dürfen sich alle Kinder, Jugendlichen, Eltern und Unterstützer, die sich durch ihre Mithilfe oder Geldspenden beteiligt haben. Ganz herzlichen Dank!
Zum Video
Weihnachtsfeier 2025

Weihnachten ist Party für Jesus
Wir haben von unserer Weihnachtsfeier ein schönes Handyvideo zusammengestellt und möchten es Euch an dieser Stelle zeigen. Wir hatte viel Spaß und somit viel zu lachen.
Ranger Weihnachtsfeier

Rückblick Euro Camp 2024
Es war ein tolles Erlebnis. Wir hatten eine lange, aber trotzdem schöne Reise mit einem Zwischenstopp in Tschechien auf einem Campingplatz. Auf dem Ranger-Camp hatten wir viel Spaß. Auch das Aufbauen der Zelte und der Essstation war super; alle haben mitgeholfen.
Es gab viele Aktivitäten: Morgens starteten wir mit einer Teamzeit und einem geistlichen Input, danach fanden Workshops statt und abends gab es Seminare in der Arena. Sportaktionen waren ebenfalls Teil des Programms. Besonders gut hat mir die 5 km lange Hindernisstrecke gefallen, die Arne, unser Leiter, und fünf Ranger erfolgreich absolviert haben. Ich war auch dabei.
Am Donnerstag war Besuchertag, und ich durfte mit meinen Eltern durch das Camp gehen und ihnen zeigen, was es alles zu erleben gab. Darüber habe ich mich sehr gefreut (sie hatten mir auch leckere Sachen zum Essen mitgebracht).
Am Freitag hatten wir die Gelegenheit, unsere Halstücher mit anderen Nationen zu tauschen. Ich wollte sehr gerne ein Halstuch aus Mazedonien haben, aber leider wollten sie anscheinend keines von Deutschland. Später wollte eine Person nicht nur das deutsche Tuch, sondern auch noch eine Trinkflasche im Tausch, was den Leitern jedoch zu viel war, und wir gingen wieder weg. Nach einem Gespräch der beiden Leiter habe ich schließlich das Tuch aus Mazedonien erhalten und mich bei Pastor Philipp, dem Leiter des mazedonischen Stammes, bedankt.
Mir hat das Camp sehr gut gefallen, und ich würde gerne beim nächsten Europa-Camp, das in Spanien stattfinden wird, dabei sein.
Euer
Gabriel Philippsen
Es gab sowohl Vor– als auch Nachteile zu anderen Camps. Die Vorteile waren, dass die verschiedensten Länder der Welt Aktionen und traditionelle Gerichte angeboten haben. Nachteile waren, dass das Frühstück und Abendessen hätten besser schmecken können. Ein Nachteil war auch noch, dass wir unser Zelt mit vielen Ameisen und einer Maus teilen mussten.
– Ben
Berufen um in Beziehung zu leben und zu dienen.
– Arne
Es war eine gesegnete Zeit. Mit ca. 7000 Menschen aus mehr als 20 verschiedenen Denominationen Gott zu loben und zu preisen, war sehr beeindruckend.
– Sylvia
Der Unterschied für mich zum Bundescamp war die Kommunikation, denn um Kontakt mit den anderen Teilnehmern zu haben, war ich gezwungen, Englisch zu sprechen. Ich habe andere Meinungen über biblische Themen kennengelernt, die ebenfalls richtig sind.
– Tinus
Ich fand, dass wir eine schöne Zeit hatten. Die Abendveranstaltungen in der Arena waren gut; die lange Autofahrt von über 1200 km hat sich gelohnt.
– Rea
Jesus war auf dem Camp dabei und hat gewirkt. Wir durften als Team alle davon profitieren. Wir haben alle viel mitgenommen.
– Immanuel
Ich fand die Abende gut und die Toiletten waren sauberer als befürchtet. Die Workshops und Seminare waren cool.
– Vincent
Es gab viele und spannende Workshops. Ich fand die Menschen dort sehr nett und die Abende waren spannend.
– Tamias
Die Abendveranstaltungen und der Teamzusammenhalt waren echt super.
– Jona
Es gab interessante Seminare. Wir hatten Spaß im Team und das Essen war besser als erwartet.
– Luis














